Die Ausstellung zeigt die Rolle der Sprache als Mittel der Ausgrenzung und beleuchtet die Verwendung demokratiefeindlicher Begriffe in Vergangenheit und Gegenwart.
Die Ausstellung thematisiert acht Begriffe, die im Nationalsozialismus genutzt wurden und heute wieder in politischen Debatten und sozialen Medien auftauchen. Ein Beispiel ist der Begriff „Lügenpresse“, der zwischen 1933 und 1945 zur Diskreditierung unabhängiger Berichterstattung diente und heute erneut Verwendung findet. Die Begriffe der Ausstellung sind: asozial, Heimat, Lügenpresse, Schuldkult, völkisch, Volk, Volksgemeinschaft sowie Widerstand.
Die Ausstellung fragt: Was bedeuten diese Wörter? Wie wurden sie früher und wie werden sie heute verwendet? Und was kann man gegen die Giftwirkung von Sprache tun?
Die Wanderausstellung kann von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr in Schloss Mitte besichtigt werden. Kontakt bei Fragen zur Ausstellung: Michiko Pubanz, Leiterin der Unternehmenskommunikation, E-Mail: M.Pubanz@zfp-winnenden.de.
Online-Vernissage verfügbar
Die Vernissage der Ausstellung, die im Rahmen der gleichnamigen Gedenkveranstaltung mit Minister Manne Lucha anlässlich der Opfer des Nationalsozialismus stattgefunden hat, ist als Mitschnitt auf dem YouTube-Kanal des ZfP abrufbar: https://www.youtube.com/ZfPWinnenden.